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Der Airbus A330-200 verschwand um kurz nach 4 Uhr vom Radarschirm. (Archiv

Der Airbus A330-200 verschwand um kurz nach 4 Uhr vom Radarschirm. (Archiv

dpa

Der Airbus A330-200 verschwand um kurz nach 4 Uhr vom Radarschirm. (Archiv

Paris. In der über dem Atlantik vermissten Air-France-Maschine sollen sich mehr als 20 deutsche Passagiere befinden. Das bestätigte der für Verkehr zuständige französische Umweltminister Jean-Louis Borlo. Mindestens 40 Fluggäste seien Franzosen, der überwiegende Teil der 228 Insassen stamme aus Brasilien, heißt es weiter.

Der Airbus war in der Nacht zu Montag auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris plötzlich vom Radarschirm verschwunden und ist vermutlich abgestürzt. Die als sehr erfahren geltenden Piloten hatten zuvor kein Notsignal abgesetzt. "Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen", sagte der französische Verkehrs-Staatssekretär Dominique Bussereau.

Kurz vor dem Verschwinden durchflog die Maschine ein heftiges Unwetter, möglicherweise wurde sie von einem Blitz getroffen, so dass der komplette Strom ausgefallen sein könnte, mutmaßen Experten zur Unglücksursache. Die brasilianische Luftwaffe ist derzeit im Einsatz und sucht 360 Kilometer vor der brasilianischen Küste nach dem Flugzeug oder Wrackteilen im Wasser.

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