Der jüngste Fall: Diese Woche sprengten Unbekannte zwei Geldautomaten einer Krefelder Sparkassenfiliale in die Luft.
Der jüngste Fall: Diese Woche sprengten Unbekannte zwei Geldautomaten einer Krefelder Sparkassenfiliale in die Luft.

Der jüngste Fall: Diese Woche sprengten Unbekannte zwei Geldautomaten einer Krefelder Sparkassenfiliale in die Luft.

Jochmann, Dirk (dj)

Der jüngste Fall: Diese Woche sprengten Unbekannte zwei Geldautomaten einer Krefelder Sparkassenfiliale in die Luft.

Düsseldorf (dpa). Bei der Sprengung von Geldautomaten soll Farbe die Beute für Banden unbrauchbar machen. Nach einer Serie von 35 Sprengungen seit März will das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen den Banken unter anderem den Einsatz von Farbkartuschen empfehlen, sagte eine LKA-Sprecherin am Mittwoch. «In den Niederlanden wird das so gemacht. Seitdem sind solche Vorfälle extrem zurückgegangen», stellte sie fest. Bei der Sprengung werde das Geld eingefärbt und sei nicht mehr zu gebrauchen.

Das LKA werde den Banken diese und andere Sicherungsmöglichkeiten zeitnah empfehlen. Auch in anderen Ländern gebe es vermehrt den Einsatz von Farbe. Bei der Suche nach den Tätern tauschen sich die Ermittler mit den Niederländern aus. In NRW seien mehrere offensichtlich sehr professionelle Banden aktiv, die aus den Niederlanden heraus operierten.

Zuletzt hatte am Dienstag eine Bande in Krefeld zugeschlagen. Die Täter wurden trotz Fahndung mit Hubschrauber und Streifenwagen nicht gefasst. Die Täter kommen nach früheren Angaben der Polizei in den meisten Fällen am frühen Morgen, leiten Gas in den Geldautomaten und bringen es dann zur Explosion.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer