Viterbo. Ein 56-jähriger Italiener zieht fünf Monate im Gefängnis einem Hausarrest bei seiner Ehefrau vor. Vor einem Gericht in Viterbo nördlich von Rom wehrte sich der Mann mit Händen und Füßen dagegen, seine Haftstrafe wegen eines Verkehrsdelikts und Widerstands gegen die Staatsgewalt daheim abzusitzen, wie italienische Medien am Mittwoch berichteten.

"Es ist für mich unmöglich, eine so lange Zeit mit meiner Frau zu verbringen, denn wir streiten uns ständig und ich könnte ja auch nicht aus dem Haus, um ihren Vorwürfen zu entgehen", argumentierte er.

Der Richter habe noch versucht, ihm die Vorzüge eines Hausarrests klarzumachen, dann aber nachgegeben, hieß es. Der Mann sitzt nun freiwillig im Gefängnis - fernab von seiner Ehefrau.

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