Die Landschaft rund um den Vulkan ist von einer dicken grauen Ascheschicht bedeckt. Foto: Felipe Trueba
Die Landschaft rund um den Vulkan ist von einer dicken grauen Ascheschicht bedeckt. Foto: Felipe Trueba

Die Landschaft rund um den Vulkan ist von einer dicken grauen Ascheschicht bedeckt. Foto: Felipe Trueba

Die Rauchwolke des Calbuco im Süden Chiles ist noch aus vielen Kilometern Entfernung zu sehen. Foto: Felipe Trueba

Männer reinigen das Dach eines Hauses von der Last der Ascheschicht. Nach 43 Jahren ist der Vulkan wieder zum Leben erwacht. Foto: Felipe Trueba

In der Gegend um den Vulkan gibt es aus Sicherheitsgründen Evakuierungen, die Schulen der Region bleiben geschlossen. Foto: Felipe Trueba

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Die Landschaft rund um den Vulkan ist von einer dicken grauen Ascheschicht bedeckt. Foto: Felipe Trueba

Santiago de Chile (dpa) - Nach dem Ausbruch des Vulkans Calbuco in Südchile hat sich die Lage in den umliegenden Regionen wieder beruhigt.

Der Evakuierungsbefehl für die Regionen Chamiza, Correntoso und Lago Chapo wurde in der Nacht auf Samstag aufgehoben. Die Bewohner könnten in ihre Häuser zurückkehren, sagte Innenminister Rodrigo Peñailillo nach einer Sitzung des Einsatzstabes. Für die Ortschaften Puerto Montt, Puerto Varas und Puerto Octay zog das Ministerium die Ausgangssperre vorerst zurück.

Am Hang des ausgebrochenen Vulkans hatten sich zuvor bedrohliche Schlamm- und Schuttströme ergossen, wie der Katastrophendienst Onemi mitteilte. Insgesamt waren über 6500 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Die Aktivitäten des Vulkans hatten sich nach den beiden starken Ausbrüchen vom Mittwoch und Donnerstag abgeschwächt. Der Aschestrahl ist nach Angaben des Katastrophendienstes von 15 auf zwei Kilometer Höhe gesunken. Ein neuer Ausbruch könne jedoch noch nicht ausgeschlossen werden, teilte der Geologische Dienst Sernageomin mit. Die Lage sei instabil. Es könnte zu Lava-Ausstößen kommen. Die Aschewolke hatte am Freitag auch Santiago de Chile, Buenos Aires in Argentinien und Montevideo in Uruguay erreicht.

In der Umgebung des Vulkans bedeckte eine bis zu 50 Zentimeter dicke Ascheschicht Straßen und Häuser. In Argentinien fiel der Ascheregen in drei patagonischen Provinzen, in denen Flughäfen geschlossen wurden. Mehrere internationale Flüge in die Hauptstädte von Chile, Argentinien und Uruguay wurden auf andere Ziele umgeleitet.

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