Spurensicherung
Wenn er kommt, ist schon alles gelaufen: Ein Kriminaltechniker sichert Fingerabdrücke an einem Fenster. Foto: Julian Stratenschulte

Wenn er kommt, ist schon alles gelaufen: Ein Kriminaltechniker sichert Fingerabdrücke an einem Fenster. Foto: Julian Stratenschulte

Erster Schritt: Geschlossene Rollläden. Noch besser: wenn sie von innen gegen Hochschieben gesichert sind. Foto: Armin Weigel

Sicher ist sicher: Eine Fensterverriegelung ist in der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hamburg zu sehen. Foto: Bodo Marks

Technik wie dieses Heim-Sicherheitssystem ermöglicht jederzeit einen Blick in die eigene Wohnung. Foto: Canary

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Wenn er kommt, ist schon alles gelaufen: Ein Kriminaltechniker sichert Fingerabdrücke an einem Fenster. Foto: Julian Stratenschulte

Berlin (dpa) - Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland hat den höchsten Stand seit der Jahrtausendwende erreicht. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 167 136 Fälle registriert - fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2014.

Das geht aus der neuen Kriminalstatistik hervor, die bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin vorgestellt hat. Ähnlich hohe Zahlen gab es zuletzt in den späten 1990er Jahren. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote bei derartigen Diebstahlsdelikten mit 14,1 Prozent vergleichsweise niedrig.

«Gerade beim Wohnungseinbruch zeigt sich eine überproportionale Zunahme organisierter, reisender Tätergruppen aus Südost- und Osteuropa», sagte de Maizière. Dank einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern der Täter gebe es jedoch erste Ermittlungserfolge.

Wegen der Flüchtlingskrise gab es im Vorjahr überdurchschnittlich viele Verstöße gegen das Ausländerrecht, beispielsweise durch illegale Einreisen. Rechnet man diese Fälle heraus, liegt die Gesamtzahl der registrierten Straftaten wie im Vorjahr bei gut 5,9 Millionen.

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