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Michael Kappeler

Wolfgang Büchner gilt in der Medienbranche als versierter Redaktionsmanager, der Print und Online zusammenführen kann. Nun wird er Chefredakteur des „Spiegel“: Der 46-Jährige hat Erfahrungen bei Zeitungen, Agenturen und im Online-Journalismus. Und Büchner kennt den „Spiegel“ bestens: Er war von 2008 bis 2009 Chefredakteur von „Spiegel Online“. Seit Anfang 2010 leitet er die Redaktion der Deutschen Presse-Agentur. Für seine Leistungen beim Umbau der Agentur erhielt er mehrere Branchen-Auszeichnungen.

Beim „Spiegel“ warten auf Büchner schwierige Aufgaben. Er soll das Nachrichtenmagazin enger mit den digitalen Angeboten des Hauses verzahnen. Dazu braucht er Führungsstärke, um die 1250 Mitarbeiter der Gruppe mitzunehmen. Und Gestaltungskraft, um dem im Verkauf schwächelnden Leitmedium mehr Glanz zu bringen. Auch daran waren seine Vorgänger, Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron, gescheitert.

Der Pfälzer Büchner arbeitete nach dem Studium der Politikwissenschaft acht Jahre für die Agenturen Associated Press und Reuters. 1999 wechselte er als Chef vom Dienst zur „Financial Times Deutschland“. Red

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