Theo Zwanziger nimmt den Kampf auf. Mit Berti Vogts wetteifert der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um den Titel des besten "Tatort"-Schauspielers aus dem Reich des Fußballs. Vogts, den man "Terrier" nannte, weil er seine Gegenspieler jagte wie die Kaninchen, war 1999 in einer Folge der ARD-Krimireihe zu sehen. Mit einem - haha - Kaninchen auf dem Arm. Sein Auftritt hatte, zum Glück fürs Publikum, keine weiteren Engagements zur Folge. Ähnliche Herausforderungen haben sich die Autoren für Theo Zwanziger nicht ausgedacht.

Der DFB-Präsident spielt in einer Folge mit Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) einfach den DFB-Präsidenten. Das kann er ja. Mehr oder weniger. In seiner Rolle muss er jedenfalls einem Klub kondolieren, dessen Spitzenfußballerin erschlagen wurde. Sein früher scherzhaft geäußerter Wunsch, selbst die Leiche beim "Tatort" spielen zu wollen, wurde abschlägig beschieden. Da hätte er ja auch schlecht eine Ansprache halten können. Nun will er mit seinem Auftritt Familien mit Migrationshintergrund ermutigen, die Töchter Fußball spielen zu lassen. Der Krimi wird kurz vor Beginn der Frauen-WM am 19. Juni 2011 ausgestrahlt.

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