Tanja Gönner gilt als führende Umweltpolitikerin in der Union. Sie könnte bald den Posten der Umweltministerin besetzen - so wie Merkel in den Jahren 1994-98.

Tanja Gönner
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Tanja Gönner könnte bald Angela Merkel beerben. Nein, nicht als Kanzlerin. Aber immerhin als Umweltministerin, den Posten, den Merkel in der Regierung Kohl von 1994-98 besetzt hatte. Die Damen mögen sich.

"Wir wissen beide, woran wir sind, haben eine ähnliche Art, Politik zu machen", sagt die 40-jährige Gönner, die den Umweltteil für das Grundsatzprogramm der CDU verfasst hat. Von 2002 an saß sie schon einmal für zwei Jahre im Bundestag. Einen Namen machte sich die Juristin aus dem Schwäbischen aber erst, als sie in Baden-Württemberg Ministerin wurde, 2004 zunächst für Soziales. Ein Jahr später übernahm sie das Umweltressort.

Inzwischen gilt sie als führende Umweltpolitikerin der Union im Bund, als Vorkämpferin für den Klimaschutz, die keine neuen Kernkraftwerke will, und damit als Anwärterin auf den Ministerposten in Berlin.

Was gegen sie spricht: Mit Wolfgang Schäuble, Annette Schavan und Volker Kauder kommen bereits drei Anwärter auf einen Platz im Kabinett aus Baden-Württemberg - womöglich zu viel Regionalproporz. Gönner sieht das entspannt: "Wenn es so kommt, kommt es so, wenn nicht, kann ich auch damit leben."

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