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Die zukünftige Aufsichtsratsvorsitzende von Henkel ist direkter Nachfahrer des Firmengründers.

Die zukünftige Aufsichtsratsvorsitzende von Henkel ist direkter Nachfahrer des Firmengründers.

Die zukünftige Aufsichtsratsvorsitzende von Henkel ist direkter Nachfahrer des Firmengründers.

Simone Bagel-Trah wird am Freitag zur Vorsitzenden des Gesellschafterausschusses von Henkel gewählt, in der nächsten Woche folgt sie ihrem Vorgänger Albrecht Woeste dann an die Spitze des Aufsichts- und Verwaltungsrates.

Mit elf Jahren betrat die Ururenkelin des Firmengründers Fritz Henkel zum ersten Mal das Unternehmen, mit gerade einmal 40 gelangt sie an die Spitze des Dax-Konzerns. Die gebürtige Düsseldorferin steigt damit zu einer der mächtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft auf. "Ich will den roten Faden weiterstricken", sagt Bagel mit Blick auf die mehr als 130-jährige Firmengeschichte des Konzerns, der neben Waschmitteln wie Persil auch Klebstoffe und Kosmetik herstellt. Vielleicht werde sie aber hier und da andere Akzente als ihre Vorgänger setzen.

Mit dem Aufstieg in der Familienhierarchie hat sich das Leben der Mutter von zwei Kindern stark verändert. Simone Bagel spricht von einem Korsett, in das sie schlüpfen muss. Ein Korsett bestehend aus Terminen, Terminen und nochmals Terminen. In ihrem Kalender stehen schon Einträge bis ins Jahr 2011. Die promovierte Biologin hat für ihr Forschungsunternehmen Antiinfectives nun weniger Zeit. Red

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