Regina Halmich ist schön und angeschlagen. Man könnte auch sagen: ganz schön angeschlagen. Ihre Nase jedenfalls, sagt die jahrelange Profi-Boxerin, gefalle ihr nicht. Nicht mehr. Deshalb will sie das Riechorgan operativ korrigieren lassen, wie es so schön heißt, wenn aus hässlich schön werden soll. "Bevor ich mit dem Boxen anfing, hatte ich ein süßes Näschen", sagt Halmich. "So wie die Nase jetzt ist, gefällt sie mir nicht."

Man mag ihr da nicht einmal widersprechen. Mit der Schönheit ist das beim Boxen ja ohnehin so eine Sache. Gerade bei den Frauen. Einerseits erfreut sich der häufig chauvinistische Zuschauer an ansehnlichen Frauen im Ring, andererseits hauen sich die Schönheiten legitimiert auf alles, was es da eigentlich zu konservieren gilt.

Ergebnis: Nach der Karriere muss das für viel Geld Wundgeprügelte kosmetisch für viel Geld korrigiert werden. "Die Boxer-Jahre haben ihre Spuren im Gesicht hinterlassen", sagt Halmich.

Derzeit habe sie aber noch keine Zeit für die Operation, da sie oft als Moderatorin auftrete. Berühmtheit erlangte sie einst, weil sie dem TV-Moderator Stefan Raab den Knockout versetzte. Dessen Nase freilich ist einer Operation noch nicht würdig. kup

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