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Ralf Schumacher blieb immer der kleine Bruder, der nicht aus dem Schatten des älteren Michael heraustreten konnte.

Ralf Schumacher blieb immer der kleine Bruder, der nicht aus dem Schatten des älteren Michael heraustreten konnte.

Fredrik Von Erichsen

Ralf Schumacher blieb immer der kleine Bruder, der nicht aus dem Schatten des älteren Michael heraustreten konnte.

Ralf Schumacher blieb immer der kleine Bruder, der nicht aus dem Schatten des älteren Michael heraustreten konnte. Doch immerhin sammelte er in zehn Jahren Formel 1 sechs Siege und ist damit nach seinem Bruder und Sebastian Vettel noch immer der dritterfolgreichste deutsche Formel-1-Pilot.

Anschließend fuhr er als Mercedes-Pilot im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) nur hinterher. Dennoch zog der 37-jährige Ralf Schumacher, der am Samstag seine Karriere beendete, ein zufriedenes Fazit: „Ich bin sehr dankbar für mehr als zwei Jahrzehnte im professionellen Motorsport.“

1997 war er nach ersten Erfolgen unter anderem in der Formel 3 in die Formel 1 eingestiegen. Da war sein Bruder bereits zweimaliger Weltmeister. Der Name Schumacher bot für Ralf Vor- und Nachteile. Er erleichterte ihm den Weg in die höchste Klasse des Motorsports.

Doch musste er sich stets an dem zielstrebigeren Michael messen lassen. Nicht selten rappelte es zwischen den beiden. „Für mich hat er sie nicht alle“, polterte er 2005 nach einem wagemutigen Überholmanöver seines Bruders in Monaco. Michael konterte: „Wir fahren Rennen und machen keine Kaffeefahrt.“ dpa/tgr

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