Nelson Mandela - sein Schritt in die Freiheit bedeutete das Ende einer bedrückenden Ära des Rassismus und den Beginn eines großen Experiments nationaler Versöhnung. Als Nelson Mandela vor rund 20 Jahren - am 11. Februar 1990 - nach 27 Jahren Gefangenschaft das Victor-Verster-Gefängnis nahe Kapstadt verließ, war das Ende der südafrikanischen Apartheid besiegelt.

Es war ein Triumph der Willensstärke, des Idealismus und der Vision eines der ungewöhnlichsten Männer des 20. Jahrhunderts. Der heute 91 Jahre alte, schwer kranke Friedensnobelpreisträger ist schon lange nicht nur die Ikone des modernen Südafrika, sondern ein Idol der Menschheit.

Der Greis ist heute sehr gebrechlich, lebt zurückgezogen in Johannesburg und tritt nur noch ganz selten öffentlich auf. Die Südafrikaner hoffen inständig, ihr Nationalheld möge den 11. Juni noch erleben, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land beginnt, die erste in Afrika. Das Land hat zwar noch enorme Probleme, aber dennoch erscheint Südafrika auf einem relativ stabilen und immer faszinierenden Weg - zu dem niemand stärker hingeführt hat als Nelson Mandela.

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