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Leslie Mandoki, früher Mitglied der Band „Dschinghis Khan“, soll für die CSU in den Landtag einziehen.

Leslie Mandoki, früher Mitglied der Band „Dschinghis Khan“, soll für die CSU in den Landtag einziehen.

Patrick Seeger

Leslie Mandoki, früher Mitglied der Band „Dschinghis Khan“, soll für die CSU in den Landtag einziehen.

Leslie Mandoki, früher Mitglied der Band „Dschinghis Khan“, soll für die CSU in den Landtag einziehen. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Musiker und Produzenten für den Kreisverband Starnberg gewonnen. Er sei „ein sehr politischer Mensch mit klaren Vorstellungen, die er auch stets sehr deutlich vertritt“, sagte Aigner.

Die Öffentlichkeit kennt den 60-Jährigen als Mitglied der Musikgruppe Dschinghis Khan. Auch heute verdient Mandoki sein Geld mit Musik: Er arbeitet für Konzerne wie VW oder Audi und mit Stars wie Sido oder Lionel Richie. Doch immer noch verfolgt ihn sein größter Hit. Doch das Seichte, das ist eigentlich nicht Mandoki. Er war schon immer politisch.

Der gebürtige Ungar floh 1975 vor der Diktatur, weil er der studentischen Opposition angehörte. Der studierte Musiker wurde in Bayern eingebürgert und lebt heute am Starnberger See. „Mit meinem Engagement für die CSU möchte ich meiner bayrischen Heimat nun etwas zurückgeben“, sagt der Vater einer Tochter.

Seine Kandidatur sei „purer Patriotismus“. Bereits zur Bundestagswahl 2009 hatte Mandoki den Wahlkampf-Song „Wir sind wir“ für die CDU geschrieben. dpa/mgu

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