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Dänemarks Außenministerin und Vize-Regierungschefin Lene Espersen steht nach einem halben Jahr im Amt in der Kritik.

Dänemarks Außenministerin und Vize-Regierungschefin Lene Espersen steht nach einem halben Jahr im Amt in der Kritik.

Dänemarks Außenministerin und Vize-Regierungschefin Lene Espersen steht nach einem halben Jahr im Amt in der Kritik.

Lene Espersen hatte einmal mit dem Slogan "Stimmt für die Blondine" Wahlkampf gemacht. Doch Dänemarks Außenministerin und Vize-Regierungschefin Lene Espersen ist nach einem halben Jahr im Amt das selbstironische Spiel gründlich vergangen.

"Ferien-Ministerin" und "Katastrophen-Lene" muss sich die 44-Jährige nun in hämischen Kommentaren titulieren lassen.

Zum Verhängnis wurde der Dänin, dass sie sich kurz nach dem Amtsantritt lieber mit ihren Kindern auf Mallorca vergnügte, statt beim "Arktischen Rat" in Ottawa die US-Kollegin Hillary Clinton kennenzulernen.

Seitdem ist die ehrgeizige Chefin der dänischen Konservativen nicht mehr aus den Schlagzeilen gekommen. So schaffte sie als einzige von 60 zur Afghanistan-Geberkonferenz angekündigten Außenministern den Weg nach Kabul nicht.

Espersen strandete in Usbekistan, weil ihr aus Kostengründen gecharterter Privatjet keine Überfluggenehmigung bekam. Espersen kündigte wütend an, sie werde den usbekischen Botschafter ins Kopenhagener Außenministerium zitieren.

Woraus nichts wurde, weil es in ganz Skandinavien keinen Diplomaten aus der ehemaligen Sowjetrepublik gibt.

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