ARCHIV - Klaus Töpfer, aufgenommen während eines Interviews in Bonn (Archivfoto vom 19.06.2008). Sprit aus Biomasse darf nach Worten des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU) nur unter klar definierten Vorgaben produziert werden. Foto: Felix Heyder dpa/lmv (zu dpa-Gespräch lmv vom 13.03.2011)  +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Klaus Töpfer, aufgenommen während eines Interviews in Bonn (Archivfoto vom 19.06.2008). Sprit aus Biomasse darf nach Worten des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU) nur unter klar definierten Vorgaben produziert werden. Foto: Felix Heyder dpa/lmv (zu dpa-Gespräch lmv vom 13.03.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - Klaus Töpfer, aufgenommen während eines Interviews in Bonn (Archivfoto vom 19.06.2008). Sprit aus Biomasse darf nach Worten des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU) nur unter klar definierten Vorgaben produziert werden. Foto: Felix Heyder dpa/lmv (zu dpa-Gespräch lmv vom 13.03.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Felix Heyder

ARCHIV - Klaus Töpfer, aufgenommen während eines Interviews in Bonn (Archivfoto vom 19.06.2008). Sprit aus Biomasse darf nach Worten des früheren Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU) nur unter klar definierten Vorgaben produziert werden. Foto: Felix Heyder dpa/lmv (zu dpa-Gespräch lmv vom 13.03.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Klaus Töpfer war der erste, der die CDU in den 1980er und 90er Jahren als Umweltminister ergrünen ließ. Doch obwohl sich der 72-Jährige kurz vor der Jahrtausendwende von der politischen Hauptstadt-Bühne verabschiedete und die meisten Köpfe der Ära Helmut Kohl aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden sind, hat sich Töpfer als nachhaltig erwiesen.

Denn: Seine Themen haben Konjunktur. Lange war er als Interview-Partner der Medien nicht mehr so begehrt wie an diesem Wochenende, als die japanische Atomkatastrophe die Welt erschütterte.

Nachdem Töpfer seine aktive politische Karriere beendet hatte, ging er für acht Jahre als Direktor des UN-Umweltprogramms (Unep) nach Nairobi. Und mischte sich nach seiner Rückkehr 2006 um so mehr in die Themen Atomkraft, Klimaschutz und erneuerbare Energien ein.

Damit beeindruckte der CDU-Politiker vor allem die Grünen, die ihn im vergangenen Jahr gern als Nachfolger von Horst Köhler im Bundespräsidentenamt gesehen hätten. Töpfer lehnte ab, weil er seine Partei nicht brüskieren wollte. Stattdessen wurde der Altmeister der Umweltpolitik Gründungsdirektor einer ökologischen Denkfabrik (IASS).

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