Katja Suding ist das neue Gesicht der Hamburger FDP, und die Hanseaten können es nun überlebensgroß kennenlernen. Im knallgelben Regenmantel lächelt sie von Wahlplakaten. „Positiv denken, positiv handeln“, lautet die Botschaft, und darunter heißt es euphorisch: „KatJA“.

Die neue Spitzenkandidatin soll nicht nur die Liberalen in die Bürgerschaft der Hansestadt zurückführen, sondern zugleich auch dem angeschlagenen FDP-Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle Rückenwind für die anstehenden Landtagswahlen geben. Auf dem Stuttgarter Dreikönigsball schritten beide schon einmal im Blitzlichtgewitter Seite an Seite über das Parkett und lächelten in die Kameras. Prompt fragte das Ball-Volk verblüfft, wer denn um Himmels Willen die attraktive Frau an Westerwelles Seite sei. Die Antwort: Katja Suding, 35, PR-Manager und Hoffnung der Hamburger Liberalen. „Westerwelles next Topmodel“, feixte die Journaille.

Doch ob Suding bei der Bürgerschaftswahl am 20. Februar tatsächlich zum Joker Westerwelles wird, steht noch nicht fest. In Umfragen kommen die Liberalen auf vier Prozent der Wählerstimmen – zu wenig, um ins Hamburger Parlament einzuziehen.

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