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Das geliebte Schreiben hat Benedict XVI. auf dem Petrusstuhl trotz seiner vielen Arbeit nicht aufgegeben.

Das geliebte Schreiben hat Benedict XVI. auf dem Petrusstuhl trotz seiner vielen Arbeit nicht aufgegeben.

Ettore Ferrari

Das geliebte Schreiben hat Benedict XVI. auf dem Petrusstuhl trotz seiner vielen Arbeit nicht aufgegeben.

Joseph Ratzinger hatte sich seinen Lebensabend anders vorgestellt. Vergeblich bat er einst Papst Johannes Paul II., ihn aus dem Amt des Präfekten der Glaubenskongregation im Vatikan zu entlassen. Der Kardinal wollte zurück in seine bayerische Heimat und dort in Ruhe Bücher schreiben. Doch es kam alles anders: 2005 wurde er zum Nachfolger Johannes Pauls gewählt. Das geliebte Schreiben hat der Intellektuelle auf dem Petrusstuhl aber trotz seiner vielen Arbeit nicht aufgegeben. Am 10. März kommt der zweite Teil seines Buches „Jesus von Nazareth“ auf den Markt.

In Deutschland wird das Buch mit einer Auflage von 150 000 Exemplaren starten. Das Vorhaben des 83-Jährigen, das Buch im Sommer 2009 fertigzustellen, war durch einen Unfall zunächst vereitelt worden. Benedikt hatte sich bei einem Sturz in seinem Ferienhaus im Aostatal das rechte Handgelenk gebrochen. Mit Hilfe eines Diktiergerätes hatte er den Text schließlich vollendet.

Das erste Jesus-Buch war im April 2007 zum 80. Geburtstag Benedikts erschienen und schon in der ersten Woche auf die Bestsellerlisten gekommen. Es hat sich in Deutschland seither mehr als 500 000 Mal verkauft.

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