John Paulson (52), Hedgefonds-Manager, hat im vergangenen Jahr einen persönlichen Profit von fünf Milliarden Dollar gemacht. Das dürfte die größte Summe in der Investmentgeschichte sein, schrieb das „Wall Street Journal“.

Das Hedgefonds-Genie weiß, wie man aus dem Unglück anderer Geld macht. 2007 wurde er durch seine Finanzwetten gegen den US-Hypothekenmarkt berühmt. Er hatte den richtigen Riecher, dass die Immobilienblase platzen würde und sahnte 3,7 Milliarden Dollar ab – während andere ins Verderben gerissen wurden. Paulson war es auch, der seine Finger bei dem Hypothekengeschäft mit im Spiel hatte, für das die Investmentbank Goldman Sachs Strafe zahlen musste. Paulson wettete dabei gegen die deutsche Mittelstandsbank IKB – und gewann. Es lohnt sich: Als Ergänzung zu seinem opulenten Stadthaus in Manhattan, kaufte er sich jüngst eine Villa auf Long Island für 41,3 Millionen Dollar.  

Trotzdem scheint es dem Börsenguru auch zu berühren, dass er Profit aus dem Elend anderer macht. Er spendete 15 Millionen Dollar für die Gründung einer gemeinnützigen Einrichtung. Sie soll Familien helfen, die ruiniert sind.  Red

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer