Herman van Veen ist der neue "Esel von Wesel". Der niederländische Liedermacher erhielt gestern bei der närrischen Prunksitzung den traditionellen "Eselorden" der Stadt. Der 64-jährige Künstler van Veen hat unter anderem die Zeichentrick-Ente Alfred Jodocus Kwak erfunden, die vor allem in Japan sehr beliebt ist. A uf diesen Zug wollen die Weseler Jecken denn auch gerne aufspringen: Sie würden Ente Alfred gerne ein Denkmal errichten, wenn sie damit Einzug in japanische Reisekataloge halten und Touristen des reisefreudigen Volkes an den Niederrhein locken könnten.

Nach Meinung der Präsidentin des Närrischen Parlaments, Ulla Hornemann, ist van Veen ein Mann der leisen Töne. Als Künstler ist er aber höchst produktiv. In seiner langjährigen Karriere brachte es der Musikant, Maler, Geschichtenerzähler und Autor auf mehr als 140 Platten und CDs in fünf Sprachen, rund 40 Bücher und mehrere Theaterstücke. Außerdem ist er politisch engagiert, als Botschafter für das Kinderhilfswerk Unicef und gegen Rechtsextremismus. Er erhielt auch das Bundesverdienstkreuz. Van Veen ist der 34. Träger des Eselordens. Im vorigen Jahr wurde Fritz Pleitgen als Chef von Ruhr.2010 ausgezeichnet.

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