wza_1471x1500_607539.jpeg
Guido Wolff-Rohr

Guido Wolff-Rohr

Guido Wolff-Rohr

Guido Wolff-Rohr weiß: In der Nacht zum 1. Januar sind Millionen Augenpaare auf sein Werk gerichtet - ob live am Brandenburger Tor oder zu Hause am Bildschirm. Zum dritten Mal plant der 28-Jährige zusammen mit seinem Schwiegervater das Berliner Silvesterfeuerwerk, feilt an der Farbfolge und tüftelt am Zusammenspiel von Technik und Musik.

Seit November arbeitet Wolff-Rohr an der Dramaturgie der zehnminütigen Show. Die Musik - ein Michael-Jackson-Mix, gefolgt von Party-Liedern - haben die Veranstalter vorgegeben. Besonders wichtig sei ihm, dass Effekte und Ton zusammenpassen: "Wenn die Musik lauter und schneller wird, muss man das auch am Himmel sehen." An ruhigen Stellen lasse er Sterne regnen, die lautlos zu Boden fallen. Diesmal sollen auch sogenannte Multifarbblitze für Abwechslung sorgen.

Seit sieben Jahren organisiert Wolff-Rohr Feuerwerke, jährlich etwa 250 bis 300. In der Silvesternacht bringt ein Tastendruck am Computer die Maschinerie in Gang. Je 150 Rohre feuern von sechs Positionen aus die sogenannten Bomben ab. Fällt ein Zündsystem aus, springt ein anderes ein. Aber trotz aller Planung: "Die Generalprobe ist wirklich erst Silvester."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer