Gil Mehmert will dem Ruhrgebiet zu einem Image-Wechsel verhelfen. Der Folkwang-Professor und Regisseur hat für die Eröffnungsfeier der Kulturhauptstadt 2010 an diesem Wochenende eine Zeitreise inszeniert, die den Fernsehzuschauern und 1200 geladenen Gästen in bewegten Bildern vom Wandel des Ruhrgebiets erzählt: von der ehemaligen Industrieregion der tausend Feuer zu einer europäischen Metropole der Vielfalt, der Kultur und der Kreativität.

Der erfahrene Theater- und Filmregisseur hatte zuletzt für die Nibelungen Festspiele 2009 die Komödie "Das Leben des Siegfried" mit Christoph Maria Herbst produziert, inszenierte mehr als 100 Theaterstücke und Musicals. Mehmert ist dem Ruhrgebiet verbunden, in Werne geboren und in Marl aufgewachsen.

Mit einem Auftaktprogramm auf der offenen Bühne neben der Kokerei Zollverein in Essen und einem 30-minütigen Feuerwerk möchte der 44-Jährige am Samstag den Wandel seiner Heimat nachzeichnen: mit Schlagzeugern, Tänzern der Essener Folkwang Hochschule und dem Lokalpatrioten Herbert Grönemeyer, der die Welturaufführung der Ruhrgebiets-Hymne "Komm zur Ruhr!" singen wird.

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