In Detroit soll er als neuer GM-Chef die Opel-Mutter vor dem Aus bewahren.

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Fritz Henderson.

Fritz Henderson.

Fritz Henderson.

Fritz Henderson hat Benzin im Blut. Er kam 1958 als Sohn eines Verkaufsmanagers von General Motors zur Welt - ausgerechnet in Detroit, Amerikas Autostadt schlechthin. Dort soll er nun als neuer GM-Chef die Opel-Mutter vor dem Aus bewahren.

Als einer der Top-Krisenmanager des einst weltgrößten Autobauers tourte Henderson mit zahlreichen GM-Jobs über fast alle Kontinente. Auch als Chef der Europa-Tochter rund um Opel griff der Sanierer 2004/2005 hart durch: Henderson strich rund 10 000 Stellen und brachte das Geschäft wieder in die schwarzen Zahlen. Henderson sei kein einfacher, aber ein berechenbarer Partner, sagt Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz über den Schnauzbartträger. "Er hält sich an Abmachungen."

Längst galt der 50-Jährige als Nachfolger für den nur noch auf Abruf amtierenden Rick Wagoner. Schon seit seiner Berufung zum GM-Vize führte Henderson alle wesentlichen Geschäfte. Wie Wagoner verbrachte er seine gesamte bisherige Karriere bei GM und ist damit für die Notlage mit verantwortlich. Doch der Konzern braucht zur Rettung nach Ansicht der Regierung das Insider-Wissen des studierten Ökonomen - vorerst.

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