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Florentino Pérez

Florentino Pérez

Florentino Pérez

Florentino Pérez hat einen Rekord aufgestellt: Noch nie in der Fußball-Geschichte hat ein Vereinschef so viel Geld für neue Spieler ausgegeben wie er. Der Präsident von Real Madrid kauft Weltstars ein nach der Devise: Die Besten sind gerade gut genug. Die vier teuersten Transfers gehen alle auf sein Konto. Pérez holte Luis Figo 2000 für 61 Millionen Euro, Zinédine Zidane 2001 für 72 Millionen und Kaká Anfang dieser Woche für 65 Millionen Euro nach Madrid. Cristiano Ronaldo soll mit einer Rekordsumme von 93 Millionen der nächste sein.

Der 62-jährige Milliardär ist jedoch niemand, der mit den Millionen blindlings um sich wirft. Pérez ist ein kühl kalkulierender Geschäftsmann. Er hatte vor gut 25 Jahren eine bankrotte Baufirma für den symbolischen Preis von einer Peseta erworben und daraus Spaniens größten Baukonzern ACS geformt. Das Unternehmen, einer der Branchenführer in Europa, beschäftigt 140000 Mitarbeiter. Bei Real schuf er in seiner ersten Amtszeit (2000-2006) das Team der „Galaktischen“. Die Millionen-Investitionen für Zidane, David Beckham & Co zahlten sich aus, weil sie den „Königlichen“ ein Vielfaches an Werbe- und Sponsorengeldern einbrachten. dpa

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