Michael Kappeler

Ennio Morricone – dieser Name ist untrennbar mit dem Italo-Western verbunden. Am Sonntag wird der italienische Filmkomponist und Dirigent 85 Jahre alt. Viele seiner Soundtracks sind Ohrwürmer – allen voran die Mundharmonika-Melodie aus dem Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ aus dem Jahr 1969. Doch auch mehr als 40 Jahre danach hat der gebürtige Römer nicht genug von der Musik: Noch immer gibt er mit Orchestern Konzerte rund um den Globus. Im April wird er in der Köln-Arena erwartet.

Geboren ist Morricone in Rom, aufgewachsen in einer musikbegeisterten Familie mit vier Geschwistern. Sein Vater war Trompeter und auch Morricone interessierte sich schon als Kind für die Musik, begann im Alter von sechs Jahren zu komponieren. Morricone ist seit 1956 mit Maria Travia verheiratet, gemeinsam hat das Paar drei Söhne und eine Tochter. Einer der Söhne arbeitet ebenfalls als Komponist. Der ernsthaft wirkende Morricone lebt und arbeitet zurückgezogen in Rom. Dabei ist der grauhaarige Italiener mit der Hornbrille immer auf seine Privatsphäre bedacht, Medientrubel und Skandale sind ihm fremd.

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