Der Weihnachtsmann ist derzeit ein gefragter Mann. Nicht nur, dass er schwer beschäftigt durch die Welt düst, um rechtzeitig alle Geschenke abzuliefern. Nun hat auch noch Kanada Anspruch auf ihn erhoben – und riskiert damit diplomatische Verwicklungen mit Finnland. Denn im nördlichen Polarkreis hat der Weihnachtsmann eigentlich seinen ersten Wohnsitz.

Die doppelte Staatsbürgerschaft verschaffte ihm der kanadische Einwanderungsminister Jason Kenney. Bei einer Feier für frischgebackene Staatsbürger sicherte er dem Weißbärtigen mit einem Augenzwinkern zu, er könne „als im Norden des Landes lebender“ Staatsbürger nach seiner Weltreise wieder unproblematisch einreisen.

Ob der Weihnachtsmann seinen Zweitwohnsitz in den kanadischen Wäldern hat, oder ob er heimlich aus Finnland geflohen ist, blieb unklar. Für die, die ihn für eine Erfindung von Coca Cola halten, ist er sowieso Amerikaner. Und auch die Traditionalisten dürfte der Pass-Streit nicht interessieren. Für sie ist der Heilige Nikolaus von Myra der wahre Weihnachtsheld. Und der kam ja bekanntlich aus dem Römischen Reich. Oder war es Byzanz? Oder die Türkei . . .???                      Red

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