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FDP-Spitzenkandidat Jörg-Uwe Hahn am Wahlabend mit Roland Koch.

FDP-Spitzenkandidat Jörg-Uwe Hahn am Wahlabend mit Roland Koch.

dpa

FDP-Spitzenkandidat Jörg-Uwe Hahn am Wahlabend mit Roland Koch.

Jörg-Uwe Hahn, hessischer FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzender, nennt sich gerne einen "Freund der Freiheit". Der weißhaarige Rechtsanwalt aus Bad Vilbel, geboren 1956 in Kassel, ist seit zehn Jahren eine zentrale Figur der Landespolitik.

Am Sonntag hat er sein Ziel erreicht: Mit dem derzeit besten FDP-Ergebnis bundesweit hat er seine Partei in die Regierung mit der CDU unter Ministerpräsident Roland Koch geführt.

Hahn gibt sich gern als Verfechter einer klaren Linie, darauf führt er auch den Wahlerfolg zurück. Er habe "nicht geampelt und geschwampelt", als SPD-Chefin Andrea Ypsilanti nach der Wahl im Januar 2008 um die Stimmen der FDP buhlte.

Stattdessen hielt Hahn an dem erhofften Bündnis mit Koch fest. "Die CDU hat mehrfach davon profitiert, dass die FDP Wort gehalten hat", lobte Koch.

Hahns Weg ist schon bisher eng verknüpft mit dem seines Duzfreundes Koch. Man kennt sich vom gemeinsamen Skifahren. Wie Koch der CDU trat Hahn schon als Schüler 1973 der FDP bei. Seit 1987 sitzt er im Landtag.

1999 stieg Koch zum Ministerpräsidenten auf, Hahn zum Fraktionsvorsitzenden beim Koalitionspartner FDP.

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