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Wolfgang Kumm

Daniel Bahr, ehemaliger Gesundheitsminister (FDP), soll sein Wissen um die gesetzliche Krankenversicherung in die USA transportieren.

Der 37-Jährige wurde von US-Regierungsvertretern darum gebeten, dabei zu helfen, eines der wichtigsten innenpolitischen Vorhaben von US-Präsident Barack Obama durchzusetzen: „Obamacare“.

„Ich werde ab Mitte Februar beim US-Think-Tank ,Center for American Progress’ die US-Gesundheitsreform begleiten und beratend tätig sein“, sagt er. Daneben wird Bahr Gastdozent für Gesundheitsökonomie an der Universität Michigan.

Der gebürtige Lahnsteiner und ehemalige NRW-Landesvorsitzende der FDP wird gemeinsam mit seiner Frau Judy und seiner Tochter Carlotta (sieben Monate) nach Washington ziehen und dort bis Juni bleiben, um dann nach Deutschland zurückzukehren.

„Ich nehme eine Auszeit vom Berliner Politikbetrieb. Ich habe als Gesundheitsminister und Wahlkämpfer jahrelang auf der Überholspur gelebt“, sagt Bahr. Nun freue er sich gemeinsam mit seiner Familie auf eine andere Kultur mit neuen Eindrücken.

Neben den neuen beruflichen Aufgaben will der Hobbyläufer auch auf einem anderen Terrain Erfahrungen sammeln. Im April nimmt er am berühmten Boston-Marathon teil. jst

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