Seit Dezember ist er Präsident von Opel Europa, seit Freitag auch Chef der Adam Opel GmbH.

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David "Nick" Reilly.

David "Nick" Reilly.

dpa

David "Nick" Reilly.

David "Nick" Reilly, der neue Opel-Chef, gilt als knallharter Sanierer. Er selbst sieht sich als "Beziehungsmanager". Im globalen Netzwerk der Opel-Mutter General Motors (GM) gehört er zu den Spitzenmanagern. "Ein Großteil meiner Arbeit ist, sicherzustellen, dass diese Beziehungen gut gelebt werden", sagte der 60-jährige Brite. Unter dieser Maxime trat Reilly im November in Europa an. Erst sollte er die Sanierung des Autobauers Opel nur kurzzeitig voranbringen, dann wurde er im Dezember Präsident vom GM Europa und ist seit gestern auch Chef der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH. In Europa ging er mit einer Charmeoffensive auf Regierungen und Betriebsräte zu. Im Gegenzug hofft er auf Geld für den Umbau des angeschlagenen Autobauers.

Reilly gilt als Teamplayer. Die Führung müsse "eine gewisse Demut" zeigen und die Belegschaft hören, lautet sein Credo. Im Zweifel scheut er aber nicht den Konflikt. Reilly tourte durch die ganze GM-Welt. Nach dem Start 1975 in Großbritannien ging es nach Belgien, in die USA und nach Mexiko. Er arbeitete bei der Opel-Schwester Vauxhall und im Führungsteam von GM Europa in Zürich. Zuletzt war er Chef des Asiengeschäfts. dpa

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