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XAMAX

David Groenewold, Film-Finanzier, konnte sich bei der Premiere des Kinofilms „Zettl“ vor zwei Wochen noch über seinen jüngsten Coup freuen. Als Mit-Produzent der Politik-Satire stand er im Rampenlicht. Doch schon damals wurde er in Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Christian Wulff genannt. Seitdem kommunizierte Groenewold vor allem über seine Anwälte.

Der 38-Jährige hatte mit Wulff und dessen Frau Bettina Urlaub auf Sylt gemacht und zunächst die Hotelkosten bezahlt, Wulff will den Betrag später in bar beglichen haben. Ins Blickfeld der Staatsanwaltschaft rückte die Verbindung, weil die niedersächsische Landesregierung einer Firma Groenewolds knapp ein Jahr zuvor eine Bürgschaft von vier Millionen Euro gewährte – die aber nicht in Anspruch genommen wurde.

Der gebürtige Berliner entwickelte früh eine Leidenschaft für den Film. Sein Vater, ein Steueranwalt, finanzierte den Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981) mit. Nach dem Studium in London und einer Stellung bei einer US-Bank, zog es ihn ins Showbusiness. Er wurde Assistent bei der Late-Night-Show von David Letterman, dann ging er zum Film. Red

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