Hat der Zuckerinsel den Rücken gekehrt: Boxer Guillermo Rigondeaux.
Hat der Zuckerinsel den Rücken gekehrt: Boxer Guillermo Rigondeaux.

Hat der Zuckerinsel den Rücken gekehrt: Boxer Guillermo Rigondeaux.

Hat der Zuckerinsel den Rücken gekehrt: Boxer Guillermo Rigondeaux.

Guillermo Rigondeaux ist auf Kuba ein umjubelter Box-Champion. Doch der Jubel ist Empörung gewichen. Denn der Box-Olympiasieger Rigondeaux ist geflohen und hat sich dem Hamburger Profi-Stall Arena angeschlossen. Derzeit hält sich der 28-Jährige in Miami im US-Bundesstaat Florida auf, wo er künftig auch trainieren soll. Zu seiner Trainingsgruppe gehören bereits die vor längerer Zeit aus Kuba geflohenen Boxer Yuriorkis Gamboa, Odlanier Solis und Erislandy Lara, die allesamt für den Arena-Stall in den Ring steigen.

Der Ausnahme-Boxer hatte sich bereits im Juli 2007 während der Panamerikanischen Spiele in Rio de Janeiro von seiner Mannschaft abgesetzt, war aber "mit Reue", wie er damals sagte, nach Kuba zurückgekehrt. Danach lebte er isoliert in seinem Haus in Havanna. Bei der erneuten Flucht soll er nun über Mexiko in die USA gelangt sein. "Auf einer Pressekonferenz in Miami werden wir nächste Woche weitere Details bekanntgeben", sagte Arena-Chef Ahmet Öner.

Rigondeaux gewann bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney und 2004 in Athen die Goldmedaille im Bantamgewicht. Zudem wurde er 2001 und 2005 Weltmeister in diesem Limit. dpa

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