Der 62-jährige frühere US-Präsident will sich im UN-Auftrag um private und staatliche Investoren für den Karibikstaat bemühen.

Bill Clinton
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Bill Clinton hat eine neue Aufgabe. Der frühere US-Präsident ist von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Sondergesandten der Vereinten Nationen für Haiti ernannt worden. "Er soll helfen, dass Haiti weit oben auf der Prioritätenliste bleibt", sagte der UN-Generalsekretär.

Der 62-jährige Clinton, der sich nach Ende seiner zweiten Präsidentschaft im Jahr 2001 mit seiner Stiftung besonders der Bekämpfung von Aids widmete, will sich im UN-Auftrag um private und staatliche Investoren für den Karibikstaat bemühen. Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre.

Clinton hatte sich schon während seiner ersten Amtszeit für Haiti eingesetzt. Er schickte 1994 US-Truppen nach Port-au-Prince, die der blutigen Militärdiktatur ein Ende setzten und die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide aus dem Exil ermöglichten.

Im März war Clinton mit Ban Ki Moon in Haiti, um mögliche Ansatzpunkte zum Wiederaufbau der Wirtschaft zu erkunden. Zwar ist mittlerweile dort politische Stabilität eingekehrt sei. Die bitterarme Bevölkerung leidet jedoch unter den gestiegenen Treibstoff- und Nahrungsmittelpreisen sowie den Auswirkungen verheerender Hurrikane.

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