Der 76-jährige Politiker will sich noch einmal in einen Landtagswahlkampf stürzen.

wza_1500x791_430570.jpeg
Bernhard Vogel.

Bernhard Vogel.

Bernhard Vogel.

Bernhard Vogel ist der einzige deutsche Politiker, der in zwei Bundesländern Ministerpräsident war - von 1976 bis 1988 in Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 in Thüringen. Und nun, im Alter von 76 Jahren, will sich der Christdemokrat noch einmal in einen Landtagswahlkampf stürzen. Für seinen Nachfolger Dieter Althaus, der im August die Macht in Erfurt verteidigen soll und nach dem Skiunfall in Österreich vor einer derzeit noch ungewissen menschlichen und politischen Zukunft steht.

Vogel, jüngerer Bruder des Ex-SPD-Chefs Hans-Jochen Vogel, trat 1976 in Mainz die Nachfolge Helmut Kohls an. Als es 1988 nach dem Verlust der absoluten Mehrheit zu einem innerparteilichen Aufstand gegen Vogel kam, quittierte der ewige Junggeselle seinen Dienst am Land mit den Worten "Gott schütze Rheinland-Pfalz!".

Die nächste Wahl gewann dann tatsächlich aber der insgesamt auch wenig glücklose Rudolf Scharping. Vogel selbst folgte wenig später dem Ruf nach Thüringen, wo er 1999 sogar die absolute Mehrheit für die CDU holte. Aus Altergründen übergab er sein Amt 2003 an Althaus. Und der musste schon vor seinem Skiunfall um die Mehrheit in Erfurt bangen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer