Der 38 Jahre alte Oberbayer wird CSU-Generalsekretär.

Alexander Dobrindt.
Alexander Dobrindt.

Alexander Dobrindt.

Alexander Dobrindt.

Alexander Dobrindt, künftiger CSU-Generalsekretär, kommt aus der weiß-blauen Provinz. "Waren Sie schon mal Schützenkönig?", fragte ein Journalist, als Parteichef Horst Seehofer den Neuling am Montag der Presse vorstellte. "Ich bin vor drei Wochen zum dritten Mal Schützenkönig geworden", antwortete Dobrindt geduldig.

Der 38 Jahre alte Oberbayer sitzt als Abgeordneter für den Wahlkreis Weilheim-Schongau, in dessen Gebiet auch die Zugspitze liegt, im Bundestag. "Ich genieße gern die Aussicht auf die schönen Gipfel Bayerns." Nun hat Dobrindt auch die politischen Gipfel täglich vor Augen.

"Früher war die Zukunft auch besser", zitiert der studierte Soziologe auf seiner Homepage den Komiker Karl Valentin. Dobrindts eigene Zukunft jedoch übertrifft ganz zweifelsfrei seine Vergangenheit: Bisher war er bildungs- und forschungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - kein Hinterbänkler, aber auch kein Politiker in der ersten Reihe.

Er sei ruhig und könne gut zuhören, beschreibt er sich selbst. Doch als CSU-General sind andere Qualitäten gefragt, weshalb er hinzufügt: "Ich kann auch laut werden, wenn es sein muss."

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