Eine solche Kontrolle könnte in den Hochsicherheitstrakten Sinn machen.

Düsseldorf. Als eine Konsequenz aus der Flucht von zwei Schwerverbrechern aus dem Aachener Gefängnis sollen künftig auch Vollzugsbeamte schärfer kontrolliert werden. Das fordert Klaus Jäkel, NRW-Chef des Bundes der Strafvollzugsbediensteten. "Eine solche Kontrolle könnte in den Hochsicherheitstrakten Sinn machen. Dort muss sichergestellt werden, dass die Vollzugsbediensteten kein Geld, Handys oder gar Waffen einschmuggeln", sagte Jäkel unserer Zeitung. Die Vorschriften seien zwar eindeutig, aber: "Die Kontrollen können die Kollegen auch vor Verdächtigungen schützen, wenn doch mal was passiert", so Jäkel.

Aus der Aachener Justizvollzugsanstalt waren die beiden Schwerverbrecher Peter Paul Michalski und Michael Heckhoff geflohen. Nach Medienberichten half ihnen dabei ein Beamter, zudem sollen sie einen Nachschlüssel benutzt haben. "Wir erwarten schnellstens Aufklärung über die genauen Umstände der Flucht", sagte Jäkel.

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