Festival: Am Deutzer Rheinufer begeistern neben der Musik vor allem die prächtigen Kostüme der Fans.

Fantasie ist bei den Kostümen auf dem Amphi-Festival gefragt. Dabei dürfen auch gerne Farbtupfer gesetzt werden. Mehr Bilder nach einem Klick auf's Foto.
Fantasie ist bei den Kostümen auf dem Amphi-Festival gefragt. Dabei dürfen auch gerne Farbtupfer gesetzt werden. Mehr Bilder nach einem Klick auf's Foto.

Fantasie ist bei den Kostümen auf dem Amphi-Festival gefragt. Dabei dürfen auch gerne Farbtupfer gesetzt werden. Mehr Bilder nach einem Klick auf's Foto.

Eppinger

Fantasie ist bei den Kostümen auf dem Amphi-Festival gefragt. Dabei dürfen auch gerne Farbtupfer gesetzt werden. Mehr Bilder nach einem Klick auf's Foto.

Köln. Gerne wird der Gothic-Szene nachgesagt, dass sie düster und unheimlich ist. Davon war am Wochenende beim Amphi-Festival am Tanzbrunnen wenig zu spüren. Auch wenn Schwarz die dominierene Farbe war, gehörten Farbtupfer für die meisten Fans inzwischen zum Kostüm. Insgesamt 16000 Besucher kamen zum ausverkauften Festival. Dort mischten sich Gothic- und Elektroklänge auf den zwei Bühnen mit Topacts wie Anne Clark, And one, Skinny Puppy, VNV Nation und Eisbrecher.

Jedes Jahr dabei ist Anke aus Kaiserslautern, die als Vampirlady unterwegs ist. "Ich habe mir extra von einem Zahntechniker die spitzen Eckzähne anfertigen lassen." Den Reiz am Festival machen für sie neben der Musik vor allem die Menschen aus, die sie am Tanzbrunnen trifft. "Wir sind eine Gruppe aus ganz Deutschland, die jedes Jahr hier in Köln zusammen kommt", sagt Anke.

Gut drei Stunden brauchen Sascha und Donna für ihr Kostüm. "Das haben wir selbst entworfen. Zum Glück ist es nicht mehr so heiß", freuen sich die Gäste aus Hamburg. Viel Arbeit steckt in dem Outfit von Sebastian, der 21 Leuchtdioden am Körper trägt, um auf der Tanzfläche in der Halle aufzufallen. "Um die Elektronik anzulegen, brauche ich fast eine halbe Stunde. Das habe ich alles selbst zusammengebastelt", berichtet der Essener. Im Alltag würde er so eine Montur aber nicht tragen. "Wir gehen alle normal arbeiten, da erkennt man die meisten Leute von hier nicht mehr."

Aus Berlin an den Rhein gekommen sind Alice und Matthias. "Das ist eine tolle Location hier und die Atmosphäre stimmt immer", freut sich der Besuch aus der Hauptstadt. Viel Zeit investieren die beiden für ihr Äußeres: "Ich habe vier Stunden gebraucht, bis ich zufrieden war", sagt Matthias.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer