Hirschbach/Regensburg. Zwei Tage nach seinem schweren Klettersteig-Unfall ist der bekannte Alpinist Kurt Albert am Dienstag gestorben. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte, erlag der 56-Jährige am Abend in einem Krankenhaus seinen schwere Verletzungen. Der 56-Jährige war am Sonntag im "Höhenglücksteig" nahe Hirschbach in der Oberpfalz 18 Meter in die Tiefe gestürzt.

Albert galt als Pionier der Freikletterbewegung und einer der bekanntesten Alpinisten Deutschlands. Er brachte seinen eigenen Angaben zufolge das Klettern ohne technische Hilfsmittel nach Deutschland. Zuletzt lebte er in der Fränkischen Schweiz, wo auch viele Felsen seinen Namen als Erstbegeher tragen.

"Wir haben bislang keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden", berichtete ein Polizeisprecher am Dienstag in Regensburg zu dem Absturz. Man wolle nun Zeugen befragen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Bereits zuvor waren Meldungen über den möglichen Tod des Kletterers am Montag im Internet kursiert, diese wurde jedoch dementiert.

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