Brüssel. Die verurteilte belgische Kindsmörderin Geneviève L. fordert von ihrem ehemaligen Psychiater Schadenersatz in Höhe von drei Millionen Euro.

Der Arzt habe die Schwere ihrer psychischen Störungen vor den Bluttaten falsch eingeschätzt, lautet der Vorwurf der Frau. Wie die Brüsseler Tageszeitung "Le Soir" am Mittwoch meldete, wird sich ein Gericht in Brüssel am 3. Dezember mit dem Fall beschäftigen.

Die Frau war im Dezember 2008 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nachdem sie ihren Sohn und ihre vier Töchter im Alter von drei bis vierzehn Jahren im Februar 2007 im wallonischen Nivelles getötet hatte.

Sollte sie im Zivilprozess gegen ihren Psychiater siegen, wäre die Höhe des Schadenersatzes ein neuer Rekord bei einem solchen Streitfall, meldete die Zeitung.

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