Das Affen-Weibchen, das Samstag für Samstag auf der Kinderseite der gedruckten WZ freundlich gegrüßt hat, ist erwachsen. Hier haben die jungen Leser die Möglichkeit, Opala zu verabschieden.

Opala verabschiedet sich von den jungen Lesern der WZ.
Opala verabschiedet sich von den jungen Lesern der WZ.

Opala verabschiedet sich von den jungen Lesern der WZ.

Bildarchiv Zoo Berlin

Opala verabschiedet sich von den jungen Lesern der WZ.

Düsseldorf. Ich bin’s, Opala. Wie ihr vielleicht wisst, wohne ich seit Oktober 2006 im großen Menschenaffenhaus des Zoos Berlin. Genauer gesagt in einer geräumigen Drei-Zimmer-Wohnung mit Ausblick auf afrikanische Nachbarn wie Giraffen, Wasserböcke und Antilopen. Hier lebe ich zusammen mit zwei Männchen, einem weiteren Weibchen und meinem Neffen Kivu. Wir Bonobos sind eine muntere Familie. Bei uns ist immer ’was los, wie ihr euch vorstellen könnt...

Gerne denke ich an Wuppertal, wo ich 1998 zur Welt gekommen bin. Im Zoo der Schwebebahn-Stadt begann auch meine Star-Karriere. Denn immer wieder samstags war mein Gesicht auf der Kinderseite eurer Zeitung zu sehen - und viele, viele Leute haben mich deshalb bis zum Umzug besucht.

Inzwischen bin ich längst erwachsen, in Menschenjahren 22, hat der Biologe Heiner Klös hier in Berlin errechnet. Zu alt, um genau zu wissen, was euch Kinder so alles beschäftigt, was euch freut oder Sorgen macht, meine ich. Schließlich könnte ich schon Mutter sein - was ich mir übrigens sehnlich wünsche.

Deshalb verabschiede ich mich heute von euch - und von der Kinderseite. Wer mir noch einen Gruß schicken will, kann dies gleich hier am Ende dieses Textes im Kommentarfeld machen.

Tschüss!

Eure Opala

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