Stuttgart. Die Mutter, die ihre vierjährige Tochter von einer Neckerbrücke in den sicheren Tod geworfen hat, soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslang in Haft. Die Tat sei keine Black-out-Handlung gewesen, die 34 Jahre alte Mutter sei dafür voll verantwortlich, hieß es am Mittwoch im Plädoyer.

Die Angeklagte hatte zu Prozessbeginn gestanden, im Advent 2008 ihr Kind in Stuttgart von einer Brücke in den Neckar geworfen zu haben. Die Kleine ertrank. Die Mutter gab an, mit der Erziehung ihres Kindes überfordert gewesen und von allen alleingelassen worden zu sein. Ein weiteres psychiatrisches Gutachten lehnte das Gericht ab.

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