Kegelrobben ausgewildert
Die Leiterin der Seehundstation Friedrichskoog bereitet eine Kegelrobbe für den Rutsch in die Nordsee vor. Foto: Seehundstation Friedrichskoog

Die Leiterin der Seehundstation Friedrichskoog bereitet eine Kegelrobbe für den Rutsch in die Nordsee vor. Foto: Seehundstation Friedrichskoog

dpa

Die Leiterin der Seehundstation Friedrichskoog bereitet eine Kegelrobbe für den Rutsch in die Nordsee vor. Foto: Seehundstation Friedrichskoog

Friedrichskoog (dpa) - Drei Kegelrobben-Waisen hat die Seehundstation Friedrichskoog in Schleswig-Holstein am Montag ausgewildert. Ein Kutter brachte die jungen Robben zu einer Sandbank im Wattenmeer.

Zwei von ihnen waren Frühgeburten, die auf Helgoland von ihren Müttern verlassen worden waren. Das dritte Robbenbaby war bei Sturm von seiner Mutter getrennt worden und hatte sich auf die nordfriesische Insel Pellworm verirrt.

Die Kegelrobbe gilt mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 320 Kilogramm als Deutschlands größtes Raubtier. Nach Schätzung von Biologen leben bis zu 300 Tiere vor den Küsten Schleswig-Holsteins. Sie jagen meist weit entfernt vom Land im Meer. Nur während der Paarungszeit und während des Fellwechsels zieht es sie vermehrt an die Küsten.

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