Hunderttausende Jecken genossen beim Auftakt des Straßenkarnevals im Rheinland das schöne Wetter.

Helau! Der Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus war bereits weit vor 11.11 Uhr voller Möhnen und Jecken.
Helau! Der Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus war bereits weit vor 11.11 Uhr voller Möhnen und Jecken.

Helau! Der Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus war bereits weit vor 11.11 Uhr voller Möhnen und Jecken.

Stefan Arend

Helau! Der Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus war bereits weit vor 11.11 Uhr voller Möhnen und Jecken.

Düsseldorf/Köln. So lange wie dieses Jahr mussten die Narren schon ewig nicht mehr auf die tollen Tage warten – bis in den März. Aber es hat sich gelohnt, denn dafür gab es schönstes Wetter – warm und sonnig, die Möhnen waren von der Sonne jebützt (= geküsst). Unter wolkenlosem Himmel genossen an Weiberfastnacht Hunderttausende den Auftakt des Straßenkarnevals.

Um 11 Uhr 11 stürmten die Narren die Rathäuser. In Düsseldorf nahmen die Möhnen Oberbürgermeister Dirk Elbers gefangen. In Bonn griffen die Waschweiber an, und in Köln forderte das Dreigestirn die Stadtschlüssel ein.

Bereits weit vor dem offiziellen Beginn war der Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus überfüllt, auch auf dem Karlsplatz und in den Straßen der Altstadt herrschten buntes Treiben und beste Stimmung.

Kostümtrends in diesem Jahr sind Glitzer-Disco-Queen und Flower-Power. In Köln gingen aber auch viele als Lebensmittel, zum Beispiel als Chipstüte, Pommes frites, Brokkoli, Möhre oder Maggiflasche. Fernsehserien standen ebenfalls hoch im Kurs: Viele verkleideten sich als Teilnehmer vom „Dschungelcamp“ oder „Bauer sucht Frau“. Auch ausgefallene Kostüme wie Nadelkissen Handy, oder Erstklässer mit Schulranzen waren zu sehen.

Kaum zu sehen waren hingegen Glassplitter: In Düsseldorf galt erstmals in der Altstadt ein Glasverbot. Das Konzept ging zumindest am Donnerstag auf: Bis zum Abend gab es laut Feuerwehr keine Verletzten durch Glassplitter.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer