Am schönen Niederrhein in Kalkar gibt es seit rund 14 Jahren einen Freizeitpark, der früher Kernwasserwunderland hieß und eigentlich als Schneller Brüter Atomstrom für halb NRW produzieren sollte. Rund 3,6 Milliarden Euro wurden dort verbaut, ans Netz ging er nie. In Datteln könnte Kalkar bald schon neue Konkurrenz erwachsen: Das Kohlekraftwerk hat nur noch ganz geringe Chancen auf Realisierung.

Dieses Projekt ist vor allem eine Blamage für die Behörden. Die Stadt Datteln, vor allem aber auch der Regierungspräsident in Münster und die Landesregierung haben auf der ganzen Linie versagt. Ob CO-Pipeline oder Datteln - Großprojekte werden hierzulande vom Land nur noch schludrig betreut. Das schadet dem Standort NRW.

e-Mail: frank.uferkamp@wz-plus.de

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