Washington. Anhaltende Kältewelle in den USA: Ein arktischer Wind hat klirrenden Frost in weite Teile des mittleren Westens und Nordostens der USA gebracht. Der Nationale Wetterdienst gab für die Bundesstaaten Minnesota, Wisconsin und Iowa eine Eissturm-Warnung heraus.

Es könnte in den nächsten Tagen "gefährlich kalte Stürme" geben, hieß es am Mittwoch (Ortszeit). Zugleich gab es streckenweise heftige Schneefälle. In Minnesota blieben am Donnerstag mehr als 200 Schulen geschlossen.

In Minnesota, North Dakota und Illinois stürzten die Temperaturen bereits am Mittwoch auf minus 27 bis minus 40 Grad ab. Selbst kurze Wege könnten bei solchen Temperaturen lebensbedrohlich sein, warnten Ärzte.

Sie riefen die Bevölkerung dazu auf, sich auch für kurze Aufenthalte im Freien extrem warm anzuziehen. Durch die Winde würden die ohnehin schon frostigen Temperaturen noch kälter empfunden. Die "gefühlte Temperatur" fiele demnach nachts sogar auf minus 55 Grad.

Befürchtungen, die Kältewelle werde auch die Zeremonie zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Barack Obama am kommenden Dienstag (20. Januar) in Washington treffen, halten Meteorologen jedoch derzeit für unbegründet. Sie erwarten für den historischen Tag Temperaturen von ein bis zwei Grad über Null.

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