Warschau. Elf Menschen sind in Polen in der bislang kältesten Nacht dieses Winters erfroren. In der Nähe von Przemysl im Südosten des Landes wurden in der Nacht zum Montag minus 32 Grad, in Suwalki im Nordosten minus 31 Grad gemessen.

Insgesamt seien an dem eisigen Wochenende 16 Menschen an den Folgen von Unterkühlung gestorben, teilte das Krisenzentrum der Regierung in Warschau am Montag mit. Die Minusgrade sollen bis zum Mittwoch andauern.

Trotz eisiger Kälte müssen noch Tausende von Menschen seit zwei Wochen ohne Strom auskommen. Nach heftigen Schneefällen Anfang Januar waren zahlreiche Strommasten und Leitungen beschädigt worden.

Am Montagvormittag hatten etwa 8000 Haushalte im Süden des Landes noch immer keine Elektrizität. 3000 Menschen konnten die Einsatzkräfte inzwischen wieder mit Strom versorgen.

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