Nach einer Umfrage gibt sich sogar jeder siebte Karnevalist völlig tabulos an den närrischen Tagen - und Bützen ist nicht gleich Fremdgehen.

«Bützen» im Karneval erlaubt - Knutschen nicht
Bützen gehört zum Karneval dazu.

Bützen gehört zum Karneval dazu.

Barbara Sax

Bützen gehört zum Karneval dazu.

Düsseldorf. Bützchen gehören zu Karneval wie Geschenke zu Weihnachten. Doch für viele Närrinnen und Narren hört die Nächstenliebe damit noch lange nicht auf: Laut einer gemeinsamen Umfrage des Anzeigenportals kalaydo.de und des Express' haben 13,5 Prozent der Jecken bereits heiße Nächte zu zweit erlebt, bei den Männern sogar fast jeder Fünfte. Immerhin jeder siebte Jeck gibt sich völlig tabulos.

Für mehr als zwei Drittel der rund 800 Befragten ist auch eine bestehende Partnerschaft kein Hindernis für heiße Flirts an den närrischen Tagen – Hauptsache an Aschermittwoch ist alles vorbei. Die gute Nachricht für Moralapostel: Immerhin jeder zehnte Jeck hat an Karneval seinen Partner fürs Leben gefunden.

Der Umfrage zufolge sollten prüde Nonnen und eifersüchtige Piraten in der fünften Jahreszeit dennoch Reißaus nehmen: Denn für stolze 79,9 Prozent der Befragten gehört das Flirten einfach zu Karneval dazu. Und zwar für 67,2 Prozent der Närrinnen und Narren auch dann, wenn sie einen festen Partner haben. Bei den Männern sehen das sogar 73,7 Prozent so – also fast drei Viertel der Umfrage-Teilnehmer.

Auf die Frage, wie weit sie an Karneval schon gegangen seien, antworteten 63,3 Prozent, „das eine oder andere Bützchen“ sei völlig selbstverständlich (Frauen 73,9 Prozent). 23,2 Prozent haben schon „leidenschaftlich geknutscht“ und 13,5 Prozent gaben an, „eine Nacht zu zweit sei schon dabei“ gewesen. Letzteres sagen 18 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen: Wie die doch recht große Differenz zustande kommt, mit wem die vielen Narren die Nacht verbracht haben und wer da ein bisschen flunkert, konnte in der Umfrage leider nicht geklärt werden.

 

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