Bielefeld (dpa). In Deutschland werden in diesem grimmigen Winter immer mehr Kälte-Tote bekannt. Nach neuesten Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sind bisher zehn Obdachlose im Bundesgebiet erfroren. Die Toten sind alle Männer im Alter zwischen 42 und 62. Viele Obdachlose starben auf offener Straße: Ein 42-jähriger erfror hinter einem Gebüsch in Nettetal, ein 57-jähriger starb unter dem Vordach eines Kindergartens in Ulm. Andere fielen der Kälte in verlassenen Gebäuden zum Opfer. Die Wohnungslosenhilfe sprach sich erneut für bessere Hilfsangebote in kleinen und mittelgroßen Städten aus. Dort seien die meisten Kälte-Toten zu beklagen.

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