San Francisco. Beim Absturz eines Hubschraubers in Kalifornien sind am Dienstag vier Menschen ums Leben gekommen. In der Nähe von Chicago starben zwei Menschen bei der Bruchlandung eines kleinen Frachtflugzeugs.

Als der Helikopter Stromleitungen streifte und abstürzte, starben drei Biologen der staatlichen Behörde für Fisch und Wild sowie der Pilot, berichtete der "San Francisco Chronicle". Der Unfall ereignete sich in einer Bergregion südlich des Yosemite-Nationalparks. Die Biologen wollten sich aus der Luft den Bestand von Hirschherden anschauen.

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger sprach von einer "schrecklichen Tragödie". Die Behörde haben die Hubschrauberüberwachung von Tierbeständen zunächst eingestellt.

In Chicago war der Lear Jet 35A der Gesellschaft "Royal Air Cargo" nach Angaben der US-Behörden am Dienstag beim Landeanflug auf den Flughafen in Wheeling, südlich der Metropole im US-Bundesstaat Illinois, über die Landebahn hinausgeschossen. Die Maschine stürzte rund eineinhalb Kilometer weiter in einen Fluss. Der Pilot und der Co-Pilot konnten nur noch tot geborgen werden.

Die Besatzung habe keinen Notruf abgesetzt. "Alles schien normal zu verlaufen, bis der Tower des Flughafens die Bruchlandung der Maschine meldete", sagte ein Feuerwehrmann, Jay Reardon, dem Fernsehsender CNN. Warum das Flugzeug über die Landebahn hinausschoss, war zunächst unklar.

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