Sydney. Erst die Dürre, jetzt die Heuschrecken: seit in Südostaustralien nach zehn Jahren endlich der ersehnte Regen fällt, bedroht eine Insektenplage die Ernten der Bauern.

"Uns droht ein Desaster", sagte Ross Burton, Heuschrecken-Experte der Regierung im Bundesstaat New South Wales, am Donnerstag. "Wir waren alle über den Regen begeistert, aber leider kommen danach immer das Unkraut und solche Plagen."

Durch die ungewöhnlich schweren Regenfälle sind Tümpel und Teiche gefüllt - ideale Brutstätten für die Insekten. Die lange Dürre hat ihre natürlichen Feinde, Vögel und andere Insekten, rar gemacht.

Aus dem Flugzeug haben Experten schon Heuschreckenschwärme gesehen, die 50 Quadratkilometer bedeckten, berichteten Lokalmedien. Die Insekten fliegen zu Milliarden pro Nacht hunderte Kilometer weit und fressen alles kahl, was ihnen in den Weg kommt. 

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