Die Staatsanwaltschaft in Frankreich hat die 150 Opfer zur Beerdigung freigegeben. Alle Opfer wurden identifiziert.

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Helfer bergen Wrackteile der abgestürzten Germanwings-Maschine.

Helfer bergen Wrackteile der abgestürzten Germanwings-Maschine.

dpa

Helfer bergen Wrackteile der abgestürzten Germanwings-Maschine.

Düsseldorf (dpa). Nach dem Germanwings-Absturz will die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ein Rechtshilfeersuchen an die französischen Behörden richten. "Wir haben die Identifizierung abgewartet und wollen die Informationen nun auf formellem Weg austauschen", sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa am Mittwoch in Düsseldorf der Deutschen Presse-Agentur.

Düsseldorfer Ermittler führen ein Todesermittlungsverfahren zum Absturz, das voraussichtlich noch einige Monate dauert. Dies hänge auch vom Umfang der Akten ab, die aus Frankreich zu erwarten seien. In Frankreich hat die dortige Staatsanwaltschaft die 150 Opfer zur Beerdigung freigegeben. Alle Opfer wurden identifiziert. Damit können ihre Überreste nun in die Heimatländer überführt werden und die Angehörigen ihre Toten bestatten.

Der Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Wie die französische Untersuchungsbehörde Bea feststellte, hatte der 27 Jahre alte Copilot bewusst den tödlichen Sinkflug eingeleitet, während der Pilot nicht im Cockpit war. Bei dem Unglück starben alle Menschen an Bord, unter ihnen 72 Deutsche.

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