Neu Delhi. In der Nähe der südindischen Stadt Chennai haben Unbekannte am Mittwoch einen leerstehenden Personenzug gekapert und auf ihrer Fahrt einen Frontalzusammenstoß mit einem Güterzug verursacht. Bei dem Unglück sollen vier Menschen getötet und elf weitere verletzt worden, sagte Bahnsprecherin Meenu Ittyerah.

Der Personenzug hätte laut Fahrplan eine halbe Stunde nach der Kaperung losfahren sollen. Vermutlich seien mehrere Passagiere auf Waggons aufgesprungen, als der Zug den Bahnhof verließ. Er habe dann Fahrt aufgenommen und sei in einem weiteren Bahnhof in einem Vorort Chennais (früher Madras) mit dem entgegenkommenden Güterzug zusammengeprallt.

Ittyerah sagte, mehrere Wartende an dem Unglücksbahnhof seien verletzt worden. Es sei unklar, ob diejenigen, die den Zug in ihre Gewalt brachten, unter den Opfern seien. Die Nachrichtenagentur PTI meldete, mehrere Passagiere aus dem gekaperten Zug seien bei dem Zusammenprall auf die Gleise geschleudert worden. In zwei Abteilen sei Feuer ausgebrochen. Der Zugverkehr auf der Strecke wurde unterbrochen. Die Behörden kündigten eine Untersuchung an.

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